kommunalpolitisch erfahren. zupackend.
mit dem neutralen Blick von außen.

Liebe Bürgerinnen und Bürger von Forst,
liebe Wählerinnen und Wähler!

Nach reiflicher Überlegung bin ich zu dem Ergebnis gekommen, dass mein Stimmenanteil keine erfolgversprechende Ausgangsbasis für die Neuwahl am 24. September darstellt. Ich werde deshalb bei der Bürgermeisterwahl nicht mehr antreten.

Die Mehrheit der Wähler hat anderen Kandidaten den Vorzug gegeben. Das akzeptiere ich.

Ein Stimmungswandel ist aus meiner Sicht nicht zu erwarten. Wer zu einer Bürgermeisterwahl antritt, will gewinnen und setzt nicht auf Platz zwei, drei oder vier.

Trotz meiner Enttäuschung über das Ergebnis und trotz einiger unschöner Vorkommnisse wie der Versand anonymer Briefe gegen drei der vier Kandidaten oder die Verbreitung von unwahren Aussagen blicke ich gerne auf die Zeit in Forst zurück. Ich habe viel Sympathie erfahren, viele Kontakte geknüpft, viele liebe Menschen kennen gelernt und wertvolle Erfahrungen fürs Leben gesammelt.

Forst ist mir ans Herz gewachsen.

Wenn ich als amtierende Kreisrätin im Kreistag etwas für Forst tun kann, werde ich das jederzeit und gerne tun.
Meine Rede der öffentlichen Kandidatenvorstellung habe ich mit dem Satz beendet: „Ich wünsche Ihnen eine gute Entscheidung. Und ich wünsche, egal wie die Wahl ausgehen sollte, Forst und Ihnen von Herzen alles Gute.“
Dazu stehe ich unveränderlich.

In Verbundenheit grüße ich Sie

Kommentar der BNN zur Bürgermeisterwahl:

Mein Kommentar zur Bürgermeisterwahl:

  1. Ich bin mir sicher, den Urheber „E“ der anonymen Briefe und Mails (teils unter dem Pseudonym Pilatus) ermittelt zu haben. Inzwischen habe ich ihn angeschrieben. Er solle sich für seine Heckenschützen-Aktionen entschuldigen, dann ist es für mich vorbei. Wenn nicht, nicht.
  2. Ein Bürgermeister hatte mir Folgendes mit auf den Weg gegeben: „Fairer Wahlkampf – das ist die erste Bewährungsprobe eines Bürgermeisterkandidaten (und seines Unterstützerkreises). Sein Verhalten im Wahlkampf lässt sicherlich Rückschlüssen auf seine spätere Amtsführung zu. Wie gehen er und seine (Wahl-)Kämpfer sodann mit unliebsamen Bürgerinnen und Bürgern um? Genauso unfair?“